Kurzbeschreibung

Grundfragestellung

Welche Rolle spielen Themen wie Identität – in Verbindung mit Migration, Postkolonialismus und öffentlichem Diskurs – in der aktuellen italienischen Literatur? Welche Merkmale prägen die (literarische) Selbstwahrnehmung und die (medialen) Fremdwahrnehmung sogenannter transkultureller italophoner AutorInnen?

Thematische Übersicht

Hauptziele

Ziel des Forschungsprojekts ist es, ein besseres Verständnis für die politische Dimension des „literarischen Feldes“ in Italien zu entwickeln. Besonders gewinnbringend erscheint der Blick auf Diskurse rund um den Postkolonialismus und so genannte hybride Identitäten, die erst in jüngerer Zeit in den Fokus der italienischen (medialen) Öffentlichkeit, aber auch des Kultur- und Literaturbetriebs rücken.

Theoretische Grundlage und Methode

Neben Theorieansätzen zu Transkulturalität und Identitätskonstruktionen wird auf literatur-soziologische Ansätze nach Pierre Bourdieu Bezug genommen, um das „literarische Feld“ in Italien sowie die Selbst- und Fremdinszenierung der AutorInnen beschreiben und analysieren zu können. Medien- und kommunikations-wissenschaftliche sowie erzähltheoretische Ansätze fließen ebenfalls in die Forschungsarbeit ein.

Textkorpus

AutorInnen, die auf Italienisch schreiben und sich mit den Themen italienischer Kolonialismus, transkulturelle Identitätskonstruktion, Migration und Rassismus befassen, wie z.B. G. Ghermandi, A. Ibrahimi, K. Komla-Ebri, A. Lakhous, C. Lucarelli, I. Scego, L. Wadia, Wu Ming 2, P. Khouma, A. Spanjolli u.v.a.m.

 

Plakat

Darstellung des Forschungsprojektes